Entrümpeln und Entspannen – Porträt in Die ganze Woche

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Entrümpeln und Entspannen – Porträt in Die ganze Woche

Bereits im März erschien ein Artikel über meine Arbeit in der Zeitschrift „Die ganze Woche“.  Hier werden so ziemlich alle Fragen geklärt, die man hat, wenn man sich überlegt, sich professionelle Hilfe beim Ausmisten und Aufräumen zu suchen.

Ich habe mich sehr über die Resonanz gefreut. Es haben sich viele ältere Menschen gemeldet, die bei allen Bedenken doch vor allem neugierig waren.

Vielen Dank an die Redakteurin Johanna Smejkal von „Die ganze Woche“, die sehr kompakt und anschaulich beschrieben hat, worum es beim Entrümpeln geht und wie ich dabei unterstützen kann.

Hier ist der Link zur Online-Ausgabe von „Die ganze Woche“

Entrümpeln und Entspannen

Warum Tun entspannt und Aufschieben nicht

Auf den ersten Blick ist es nicht ersichtlich, was Entrümpeln mit Entspannung zu tun hat. Und tatsächlich ist es eine anstrengende Aufgabe. Gerade deshalb wird sie ja auch so gerne aufgeschoben (es gibt übrigens einen Fachbegriff für die Aufschieberitis: Prokrastination). Der Widerwille anzufangen ist mindestens so groß, wie der Berg, der sich vor einem auftürmt. Wichtig ist deshalb, sich kleine Etappen vorzunehmen. Denn mit den ersten Erfolgen, kommt die Lust am Arbeiten.

Warum aber klappt es oft trotz gut definierter Ziele nicht? Viele meiner Kunden, haben sich in der Vergangenheit schlicht verzettelt. Man fängt – wie man es sich vorgenommen hat – beim Bücherschrank im Wohnzimmer an, landet im Schlafzimmer beim Schreibtisch und endet schließlich völlig entnervt im Vorzimmer. Und wieder hat man nicht geschafft, was man sich vorgenommen hat. Was für ein Frust!

Wenn ich mit neuen Kunden zu arbeiten beginne, überlegen wir zusammen, welcher Teil der Wohnung zuerst bearbeitet werden soll. Meist ist das ein Bereich, der am meisten belastet, weil er nicht mehr genutzt werden kann. Meine Aufgabe ist es dann, den Blick immer wieder zurück auf diesen, und nur diesen Bereich zu lenken. So bleibt die Konzentration, die Zeit wird effizient genutzt und am Ende hat man genau das geschafft, was man sich vorgenommen hat. Was für ein gutes Gefühl!

Zum Schluss oute ich mich jetzt: die Aufschieberitis ist auch gerne zu Gast bei mir. Wenn ich nämlich eigentlich meine Buchhaltung machen sollte, fallen mir gaaaaanz viele Dinge ein, die ja viel wichtiger sind. Und Kuchen backen ist ja auch wirklich wichtiger, oder?

By | 2017-10-11T14:30:24+00:00 Juli 11th, 2014|Categories: Tipps|

2 Comments

  1. Lars 29. Mai 2018 at 12:57 - Reply

    Ich danke Ihnen für den tollen Artikel. Es ist wirklich ein gutes Gefühl, wenn man endlich alles geschafft hat. Deswegen sollte man das nicht hinauszögern.
    Mit besten Grüßen,
    Lars

    • Katrin Miseré 30. Mai 2018 at 14:15 - Reply

      Lieber Lars,
      ja, hinauszögern ist der größte Hemmschuh. Und obwohl wir das alle wissen, machen wir es eben doch. Wenn wir Glück haben, kommt irgendwann der Punkt, an dem wir uns wie von selbst aufraffen können. Manchmal ist das Warten aber auch fatal, weil die Abneigung immer größer wird. Du hast recht, wenn man etwas schafft, von dem man dachte, man schafft es nie, das ist das eines der besten Gefühle.

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