Ord­nung ler­nen mit Unter­stüt­zung

Ordnung lernen ohne Scham

Vom Schä­men wird’s nicht ordent­lich

Schon seit eini­ger Zeit fällt mir eine Ent­wick­lung auf, die mir sehr gut gefällt: meine Tätig­keit beginnt sich zu eta­blie­ren.

Wenn ich in unbe­kann­ter Runde auf die Frage nach mei­nem Beruf “Ord­nungs­coach” ant­worte, ernte ich nicht mehr nur fra­gende Bli­cke. Inner­lich setze ich ja immer bereits zu einer Ant­wort an, hole Luft und warte auf mei­nen Ein­satz. Aber der bleibt immer öfter aus. End­lich kann ich nach 7 Jah­ren mei­nen Beruf kna­ckig beschrei­ben und komme immer weni­ger dazu.

Ord­nungs­coach ist nach wie vor exo­tisch – keine Frage. Aber es begeg­nen mir mehr Men­schen, die sofort Bescheid wis­sen. Und das nicht erst seit Marie Kondo mit ihrer Net­flix-Serie für weit­rei­chende Auf­klä­rung gesorgt hat.

Eine andere Tat­sa­che freut mich aber noch viel mehr: ich bin nicht mehr heim­lich unter­wegs. Zu Beginn war ich sehr, sehr häu­fig die gute Freun­din, die umsonst hilft. “Meine Kin­der dür­fen nicht erfah­ren, dass ich dafür etwas zahle” oder “Wenn mein Part­ner fra­gen sollte, was das kostet.…ich habe ihm gesagt, 10,-€/Stunde”. Unauf­fäl­lig soll­ten meine Besu­che sein und – zumin­dest nach außen – wenig kos­ten.

Jetzt erzäh­len meine Kun­din­nen und Kun­den ihren Bekann­ten, Freun­den und der Fami­lie ganz offen, dass sie sich pro­fes­sio­nelle Unter­stüt­zung gesucht haben. Sie berich­ten glück­lich von den Erfol­gen, die wir gemein­sam errei­chen und emp­feh­len mich wei­ter.

Meine Kun­din­nen und Kun­den schä­men sich nicht mehr! Ich finde das groß­ar­tig. Ich freue mich, dass sie selbst­be­wußt sagen “Ja, Ord­nung ist etwas, das kann ich nicht so gut. Aber” – und dar­auf kommt es doch an – “ich möchte es bes­ser kön­nen.

Und: “Ja, ich zahle dafür. Es ist mir wich­tig, mein Zuhause in Ord­nung zu brin­gen und wenn Kat­rin mir das zei­gen kann, dann ist es mir das wert.”

Erst heute wie­der hat mir eine Kun­din erzählt, dass ihr Outing im Freun­des­kreis für Ver­wun­de­rung sorgt. Trotz­dem steht sie zu ihrem Ent­schluß. Sie ist ein­fach so froh, nicht mehr an der Unord­nung ver­zwei­feln zu müs­sen.

Die Zeit als 00-Ord­nung ist wirk­lich vor­bei.

Etwas nicht kön­nen ist kein Hin­der­nis – etwas nicht ler­nen wol­len ein rie­si­ges

Wir haben ver­schie­dene Mög­lich­kei­ten, uns neue Fähig­kei­ten anzu­eig­nen. Wie kön­nen Bücher kau­fen, einen Kurs besu­chen, einen Online­kurs buchen oder uns eben jeman­den an unsere Seite holen. Wer sport­li­cher wer­den möchte und alleine nicht genug Moti­va­tion hat, bucht einen Per­so­nal-Trai­ner; wer bes­ser sin­gen und auch gleich die rich­ti­gen Tech­ni­ken ler­nen möchte, eine Gesangs­leh­re­rin; ein Berufs­coach hilft, wenn die beruf­li­che Ori­en­tie­rung unklar ist.

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  • Zwei Merk­lis­ten
  • Eine Erfolgs­liste

Ja und wer sich nach kla­ren Räu­men, ein­fa­chen Rou­ti­nen und weni­ger Bal­last sehnt, arbei­tet mit einem Ord­nungs­coach. Eine völ­lig nor­male Sache.

Naja, ganz soweit sind wir noch nicht. Aber der Weg dort­hin ist deut­lich sicht­bar. Wer hätte das gedacht, als ich vor 7 Jah­ren als Erste in Öster­reich ange­fan­gen habe?

Ich! Genauso habe ich mir das vor­ge­stellt.

Ich kann mich noch an mei­nen ers­ten Anruf erin­nern. Ich war gerade mit mei­ner Fami­lie im Som­mer­ur­laub in Wales. Eine Frau aus dem Bur­gend­land rief mich an. Sie war sehr ner­vös. Der Anruf kos­tete sie hör­bar Mühe. Sie wurde nicht meine erste Kun­din. Aber mein ers­ter Beweis, dass das was ich kann und tue gebraucht wird.

Danke

Seit­dem ist viel pas­siert und es gibt viele Men­schen, die mich auf mei­nem Weg beglei­tet, unter­stützt und ermu­tigt haben.

Allen voran mein Mann Sebas­tian. Er hat in den ers­ten Jah­ren dafür gesorgt, dass ich auch mit wenig Ein­kom­men mein Geschäft vor­wärts brin­gen konnte. Er hat jeden Erfolg als Erfolg gese­hen – da wo ich ihn klein reden wollte. Danke Sebas­tian!

Mari­anne und Bar­bara, ohne die ich nie­mals auf die Idee gekom­men wäre, als Ord­nungs­coach zu arbei­ten.

Carola Böh­mig, die Grün­de­rin von www.ordnungsservice.com. Sie ist Pio­nie­rin und Unter­stüt­ze­rin. In ihrem Netz­werk habe ich tolle Kol­le­gin­nen und Kol­le­gen ken­nen­ge­lernt.

Meine Schwes­tern, die ich immer anru­fen kann und die fast unein­ge­schränkt alles toll fin­den, was ihre kleine Schwes­ter tut. Oder mich lie­be­voll dar­auf hin­wei­sen, wenn sie etwas nicht so gelun­gen fin­den.

Meine Freunde und Freun­din­nen, die meine Idee von Anfang an mutig, inno­va­tiv und ein­fach gold­rich­tig fan­den.

Die Men­schen, die mich beruf­lich unter­stützt haben und mir rich­tige Geis­tes­blitze ver­schafft haben. Allen voran Karin Ger­be­rich, Man­fred Lorencz, Prof. Ernst Sonn­leit­ner.

Meine Spar­rings­part­ne­rin­nen unse­res Busi­ness-Stamm­ti­sches: Petra Hirsch­mann, Heike Lin­ameyer, Petrina Polt und Beate Unfried. Unsere regel­mä­ßi­gen Tref­fen haben einen gro­ßen Ein­fluß auf mei­nen Spaß und mei­nen Erfolg in der Selb­stän­dig­keit.

Danke auch an meine Gra­fi­ke­rin San­dra Mosch. Unser Ken­nen­ler­nen hatte gar nichts mit “Kat­rin schafft Platz” zu tun.

Allen mei­nen Kun­din­nen und Kun­den. Jeder und jede von Ihnen hat mich durch Ihre eige­nen Erfah­run­gen und Ansich­ten berei­chert. Danke für das Ver­trauen und die Offen­heit.

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Mit ein­fa­chen Rou­ti­nen kön­nen Sie jeden Tag dafür sor­gen, dass Sie Ihre Wunsch­ordnung zuhause erhal­ten. Ich habe die 9 bes­ten Ord­nungs­rou­ti­nen und die 5 bes­ten Stra­te­gien fürs Durch­hal­ten zusam­men­ge­fasst. Hier kön­nen Sie sie kos­ten­los anfor­dern:
Die 9 bes­ten Ord­nungs­rou­ti­nen

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Und übri­gens: wir mis­ten nicht aus. Wir machen eine Bestands­auf­nahme: des Lebens, der Wün­sche und der Bedürf­nisse.

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