fbpx

End­lich ordent­lich: Keine Angst vor gro­ßen Zie­len

endlich ordentlich

Gro­ßes Ziel Ord­nung – das schaff’ ich ja doch nicht

Den Gedan­ken “Das schaff ich ja doch nicht” kenn ich gut. Lei­der. Er hat mich jah­re­lang beglei­tet. Gehemmt. Klein und beschei­den gehal­ten. Ich kann mich des­halb sehr gut in meine Kun­dIn­nen ein­füh­len, die vor ihrem gro­ßen Ord­nungs­pro­jekt Bam­mel haben. Ich finde, Sie soll­ten das wis­sen. Ich bin nicht Super-Woman, die alles mühe­los auf die Reihe bekommt. Des­halb habe ich mir im Laufe der Zeit einige Werk­zeuge ange­eig­net, um
  • Gewohn­hei­ten zu ver­än­dern
  • Klar­heit über meine Ziele zu bekom­men
  • mich zu moti­vie­ren
Alles was ich mei­nen Kun­dIn­nen emp­fehle, habe ich also selbst aus­pro­biert. Vie­les davon wende ich selbst teil­weise täg­lich an. Ord­nung ist halt nicht mein Pro­blem. Aber das Thema ist ja auch völ­lig wurscht. Zumin­dest unse­rem Gehirn. Dem ist es einer­lei, ob wir sagen: “Ich schmiere mir jetzt ein Brot” oder “Ich beweise jetzt, dass 1+1 ≠ 2”. Ja wirk­lich, unser Hirn nimmt jede Auf­gabe völ­lig ohne Bewer­tung erst­mal zur Kennt­nis. Die Beden­ken und Zwei­fel, die kon­stru­ie­ren wir uns schön selbst.

End­lich ordent­lich – den­ken Sie über­groß

Wenn Sie  – wie ich – gerne Bücher zum Thema per­sön­li­che Ent­wick­lung lesen, dann sind Ihnen viel­leicht schon die bei­den  Stra­te­gien unter­ge­kom­men:
  1. Gehe beharr­lich auf Dein Ziel in klei­nen, mach­ba­ren Schrit­ten zu
  2. Setze Dir ein über­gro­ßes, fast unrea­lis­ti­sches Ziel
Stra­te­gie Num­mer 1 hat mich jah­re­lang beglei­tet. Ich fand sie ange­nehm. Sie hat nicht beson­ders viel von mir gefor­dert. Kleine Schritte eben. Stra­te­gie 2 ist mir vor unge­fähr 4 Jah­ren unter­ge­kom­men. Ich war erschro­cken und gar nicht begeis­tert. Ein über­gro­ßes Ziel? Fast unrea­lis­tisch? Das muss doch zu Frust füh­ren! Und wie passt das mit den klei­nen Schrit­ten zusam­men? Ich wollte von Stra­te­gie 2 nichts wis­sen. Blö­der­weise bin ich dann immer öfter dar­über gestol­pert. Weil ich davon über­zeugt bin, dass sowas kein Zufall ist, hab ich mir die Mühe gemacht über mei­nen Wider­stand nach­zu­den­ken. Lange musste ich nicht nach­den­ken. Mir war sehr schnell klar, dass ich die Vor­stel­lung von einem über­gro­ßen Ziel ablehnte, weil mich das aus mei­ner Kom­fort­zone holen würde. Ich müsste rich­tig was für mein Ziel tun. Puh – wie anstren­gend. Als ich dann wei­ter nach­dachte, wurde mir auch klar, dass Stra­te­gie 1 und 2 natür­lich ganz wun­der­bar zusam­men­pas­sen. Ich brauch ein über­gro­ßes Ziel, das mich wirk­lich wei­ter­bringt und das ver­folge ich in mach­ba­ren Schrit­ten. Also hab ich mich daran gemacht, zu träu­men. Zu fan­ta­sie­ren, alle Beschei­den­heit über Bord zu wer­fen und mir alles zuzu­trauen. Ich kann Ihnen sagen, das hat sich viel­leicht toll ange­fühlt. Vor allem der Teil, in dem ich mir alles, wirk­lich alles zuge­traut habe. Sie sind jetzt ver­mut­lich neu­gie­rig, was denn mein gro­ßes Ziel ist, aber das behalte ich für mich. Bitte um Ver­ständ­nis.

Las­sen Sie nicht die Hürde ent­schei­den

“Ja warum erzählt sie das denn alles, wenn sie die Katze nicht aus dem Sack las­sen will?” den­ken Sie jetzt ver­mut­lich. Ich erzähle das, weil ich genau weiß, wie Sie sich füh­len ange­sichts Ihres gro­ßen Wun­sches nach Ord­nung. Ich hatte und habe eben auch so einen gro­ßen Wunsch und kenne die inne­ren Hür­den ganz genau. Ich weiß
  • wie es sich anfühlt, kei­nen Anfang zu fin­den
  • warum man oft frus­triert ist, weil man auf der Stelle tritt
  • wel­che Sätze man sich immer wie­der vor­sagt um nur ja nichts ver­än­dern zu müs­sen
  • wie zer­ris­sen man sich fühlt zwi­schen dem gro­ßen Her­zens­wunsch und der her­vor­ra­gend funk­tio­nie­ren­den inne­ren Bremse
Das Per­fide ist, dass man­che unse­rer inne­ren Hür­den eigent­lich kin­der­leicht zu über­win­den sind. Wenn wir nur mal sprin­gen. Was uns am Boden hält ist ledig­lich der Gedanke daran, even­tu­ell nicht hoch genug zu sprin­gen. Mit der Fuß­spitze hän­gen zu blei­ben und zu fal­len. Ver­fol­gen wir das Bild mit der Hürde mal wei­ter: Was wür­den Sie tun, wenn Sie die Hürde rei­ßen und hin­fal­len? Die Ant­wort ist glas­klar, oder? Auf­ste­hen. Und hier kommt der Knack­punkt, der den Unter­schied macht. Was Sie danach tun, ist ent­schei­dend:
  1. sich hin­set­zen und spä­ter vom Platz schlei­chen (“Hür­den­lauf ist doof und eh nichts für mich. Ich hab’s ja immer gewusst”)
  2. sich hin­set­zen und über­le­gen was schief gelau­fen ist (“Hm, ich werde üben, die Fuß­spitze mehr zu heben”)
  3. die nächste Hürde neh­men, auch wenn Sie wis­sen, dass Sie die­ses Ren­nen nicht mehr gewin­nen wer­den (“ach egal, viel­leicht war’s nur Zufall, die nächste Hürde klappt bestimmt”)

Glau­ben Sie mal eine Woche was ande­res

Ich gehöre ganz klar zur Kate­go­rie 1. Gehörte! Ich hatte es irgend­wann ein­fach satt, mir stän­dig selbst im Weg zu ste­hen und über mich selbst frus­triert zu sein. Also habe ich beschlos­sen, es jetzt anders zu machen. Dabei hat mir vor allem ein Gedanke gehol­fen:

Es gibt kei­nen Grund, dass ich nicht auch schaffe, was andere schaf­fen.

Ok, jetzt mal abge­se­hen vom Che­mie-Nobel­preis (aber hey, solange ich nicht aus­pro­biere ihn zu bekom­men, kann ich selbst das nicht mit Sicher­heit aus­schlie­ßen). Meine Wün­sche sind erreich­bar. Nur in mei­ner klei­nen Kat­rin-Welt habe ich sie mir als unrea­lis­tisch zurecht­ge­schus­tert. Warum? Die Wahr­heit war nicht gerade schmei­chel­haft, aber heil­sam: Weil ich die Anstren­gung gescheut habe. Woher das kommt, kann ich nicht sagen. Aber schon in der Schule dachte ich mir “es hat eh kei­nen Zweck zu ler­nen, weil ich doch trotz­dem keine bes­sere Note bekom­men werde.” Also habe ich nicht gelernt und habe was bekom­men? Genau: schlechte Noten. Ich habe nie über­prüft, ob das stimmt, was ich mir da ein­rede. Könn­ten Sie das auch von sich glau­ben?

Es gibt kei­nen Grund, dass ich nicht auch schaffe, was andere schaf­fen.

Klar kön­nen Sie das. Das Gegen­teil kön­nen Sie ja auch glau­ben.

Groß zu den­ken braucht Mut und Übung

Jetzt gehen Sie den nächs­ten Schritt und fan­ta­sie­ren Sie groß.
  1. Was haben Sie, wenn Sie end­lich Ihre Wunsch­ordnung haben?
  2. Was müs­sen Sie nicht mehr tun/​haben, wenn Sie Ihre Wunsch­ordnung haben?
  3. Wie wird es sich anfüh­len, wenn Sie Ihr Ord­nungs­pro­jekt umge­setzt haben?
  4. Wel­chen Wunsch kön­nen Sie sich erfül­len, wenn Sie Ihr Ord­nungs­pro­jekt geschafft haben?
Bekom­men Sie einen Schreck, weil Sie ganz unge­bühr­lich unbe­schei­den sind? Fin­den Sie Ihren Wunsch ver­mes­sen? Glei­zei­tig bemer­ken Sie so ein Sehn­suchts-Zie­pen im Bauch? Dann haben Sie ver­mut­lich genau das Rich­tige ent­deckt. Gra­tu­liere! Jetzt heißt es erst­mal, sich daran zu gewöh­nen. Erlau­ben Sie sich täg­lich mehr­mals in Ihrer “end­lich ordentlich”-Fantasie zu baden. Sie dür­fen nicht ver­ges­sen, dass Sie jah­re­lang Übung darin hat­ten, klein zu den­ken. Die­ses Den­ken umzu­keh­ren braucht schon etwas Zeit. Blei­ben Sie dran.

Es gibt kei­nen Grund, dass ich nicht auch schaffe, was Kat­rin geschafft hat.

Freuen Sie sich über Ihre gro­ßen Ord­nungs­ziele und über die wach­sende Gewiss­heit, sie errei­chen zu kön­nen. _​_​_​_​_​_​_​_​_​_​_​_​_​_​_​_​_​_​_​_​_​_​_​_​_​_​_​_​_​_​_​_​_​_​_​_​_​_​_​_​_​_​_​_​_​_​_​_​_​_​_​_​_​_​_​_​_​_​_​_​_​_​_​_​_​_​_​_​_​_​_​_​_​_​_​_​_​_​   Ich bevor­zuge ja den Begriff “Bestands­auf­nahme” statt Aus­mis­ten. Wenn Sie wis­sen möch­ten, was für mich der Unter­schied ist und wie Sie die für Sie rich­ti­gen Ent­schei­dun­gen dabei tref­fen kön­nen, dann emp­fehle ich Ihnen mei­nen kom­pak­ten Rat­ge­ber “Die drei Säu­len der Ord­nung”. Möch­ten Sie­wis­sen, wann ein neuer Blog­ar­ti­kel erscheint? Dann tra­gen Sie sich in mei­nen News­let­ter ein. Sie sind auf Face­book? Dann lade ich Sie in meine Gruppe ein: Ord­nung schaf­fen – leich­ter leben    

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

*

Neues aus dem Blog
Mehr dazu