Von Papierstapeln, Stiftsammlungen und Entscheidungen
Die Ablage ist für viele meiner Kunden eine einzige Strafe. Gut, dass ich sie umso lieber mache. So ein unbearbeiteter Papierwust setzt sich immer in den Gedanken fest und führt zu großer Anspannung. Vermeidung ist – wie eigentlich immer – nur ganz kurzfristig erleichternd.
Geliebte Ablage
Ich hatte mal wieder das Glück, einer Kundin bei der Ablage helfen zu dürfen. Den ersten schönen Moment hatte ich gleich zu Beginn. Ich merke jedesmal, welche Angst so ein Ablagestapel auslöst: die schiere Menge; welche unangenehme Post verbirgt sich in diesem Berg; wie soll aus dem Chaos irgendwie Struktur enstehen. Das alles zeigt sich im Gesicht und in der Körperhaltung meiner Kunden. Sobald ich aber erwähne, wie sehr ich diese Arbeit liebe, ernte ich erstmal einen ungläubigen Blick und dann macht sich eine riesige Erleichterung breit.
Eine Ablage, die inzwischen auf mehrere Bananenkisten angewachsen ist, ist in der Tat ein anstrengende Aufgabe. Was aber ist denn eigentlich so anstrengend? Natürlich ist da die Furcht, was bei der Durchsicht alles auftauchen könnte (leider verstecken sich nur selten größere Geldbeträge zwischen den Papiere. Einmal waren es tatsächlich 1.000 Euro). Ich denke aber, es ist vor allem die Menge an Entscheidungen, die anfällt. Jedes Papier muss angesehen werden und zu jedem Papier muss eine Entscheidung getroffen werden. Das ist zwar auch beim Kleiderkasten oder dem Keller der Fall, aber da schrumpft der Berg einfach viel schneller.
Zwischen Sichten, Ausmisten und Sortieren haben wir auch gleich den Schreibtisch aufgeräumt: alle Utensilien gut verstaut, für alles was am Schreibtisch nichts zu suchen hat, einen passenden Platz gefunden und mal richtig geputzt.
Meine Kundin ist viel auf Kongressen unterwegs und hatte von jeder Veranstaltung mindestens einen Kugelschreiber. Sie war im Besitz einer wirklich beeindruckenden Sammlung. Bei der Durchsicht der Stifte ist dann folgendes Werk entstanden:
Zur Belohnung der Kleiderkasten
Die Ablage ist jetzt erledigt. Alle Dokumente sind gut sortiert, der To-Do-Stapel ist gar nicht so groß wie befürchtet und wird Schritt für Schritt abgearbeitet und die Bananenkisten sind endlich aus dem Wohnzimmer verschwunden.
Zur Belohnung nehmen wir uns als nächstes des Kleiderkasten vor.
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Eine Antwort auf Komm zu mir, Du Ablagestapel