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Keine Angst vorm Bücher aus­mis­ten

Bücher aus­mis­ten – so mache ich es

Die­ser Ein­trag freut mich beson­ders, denn er ver­ein­bart zwei Dinge, die ich sehr gerne tue: Lesen und Platz schaf­fen. Gleich­zei­tig kann ich mei­nen Lesern und Lese­rin­nen eine Ant­wort auf die oft gehörte Frage geben: soll ich meine Bücher etwa ins Alt­pa­pier schmei­ßen? Gleich mal vor­weg: nein, das sol­len Sie nicht.

Da ich selbst viel lese und auch meine Woh­nung die Ange­wohn­heit hat, nicht zu wach­sen, bin ich per­ma­nent dabei, mich vor über­quel­len­den Bücher­re­ga­len zu schüt­zen.

Eine ein­fa­che Ent­schei­dung

Ich habe vor Jah­ren die Ent­schei­dung getrof­fen, nur noch Bücher zu behal­ten, die mir wirk­lich gut gefal­len habe, die ich wei­ter­emp­feh­len würde und von deren Autoren und Autorin­nen ich gerne wei­tere Werke lesen möchte. Bei einer ers­ten Durch­sicht mei­ner Regale konnte ich so ohne Mühe sicher an die 30 Bücher aus­sor­tie­ren. Die habe ich peu à peu in unse­rem Haus­ein­gang depo­niert und siehe da: spä­tes­tens am Abend hat­ten offen­bar alle ein neues Zuhause gefun­den. Auch für den Fall, dass sie keine Abneh­mer gefun­den hät­ten, wären sie nicht im Alt­pa­pier gelan­det, son­dern in einem der offe­nen Bücher­schränke.

Nun zu den bei­den Büchern, die auf dem Foto zu sehen sind: den Haas habe ich dort depo­niert, weil wir ihn zwei­mal haben.

Den Sturm von Ernst-Wil­helm Händ­ler aller­dings, weil ich ihn wirk­lich furcht­bar fand. Die Geschichte klang viel­ver­spre­chend, aber die vor sich hin stol­pernde Spra­che und die kon­tu­ren­lo­sen Prot­ago­nis­ten mach­ten die Lek­türe eher zu einer Pflicht, als zu einem Ver­gnü­gen. Zudem sind mir die Namen irgend­wann wirk­lich auf die Ner­ven gegan­gen: Sut­tung, Gil­ling, Kva­sir, Fja­lar und Galar – das sind so ver­krampft bemühte Hin­weise auf was auch immer – ich konnte den Autor ein­fach nicht mehr ernst neh­men.

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