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Wie hilft mir ein Auf­räum­coach?

Holen Sie uns Ordnungscoaches in Ihre innere Team

Meine Kun­din öff­nete mir die Tür mit einem Gesichts­aus­druck, den ich schon sehr gut kenne: eine Mischung aus Vor­freude, Erleich­te­rung und Skep­sis. Vor­freude, weil sie end­lich ihren Ord­nungs­wunsch umset­zen würde. Erleich­te­rung, weil sie es nicht alleine tun musste. Skep­sis, weil sie sich nicht sicher war, ob mein Besuch wirk­lich eine Ver­än­de­rung brin­gen würde. Die Skep­sis kann ich nur zu gut ver­ste­hen. Denn für alle meine Kund*innen bin ich nicht der erste Ver­such, Ord­nung ins Zuhause zu brin­gen. Davor wur­den schon Bücher gekauft, Videos gese­hen, Lis­ten und Pläne aus­ge­ar­bei­tet, mit Freund*innen gear­bei­tet und und und. Bevor sie mich anru­fen, stel­len sich alle die Frage: „Wie hilft mir ein Auf­räum­coach über­haupt?“ Die Frage „was soll die Kat­rin denn schon groß anders machen?“ ist berech­tigt.

Das innere Team und seine Teile

Tja – und was macht die Kat­rin denn nun tat­säch­lich so groß anders? Es ist eine Mischung aus ver­schie­de­nen Din­gen. Mei­nen Kund*innen erkläre ich oft das Prin­zip des „inne­ren Teams“. Für Pro­jekte, die wir ohne äuße­ren Antrieb star­ten wol­len, brau­chen wir ein gut zusam­men­ge­setz­tes inne­res Team. Anders als in einer Firma, wo an einem Pro­jekt ver­schie­dene Men­schen mit ver­schie­de­nen Kom­pe­ten­zen arbei­ten, brau­chen wir für unser eige­nes Pro­jekt alle diese Kom­pe­ten­zen ver­eint in einer Per­son: uns selbst.
Moti­va­tion, Fokus, Frust­to­le­ranz, Zeit­ma­nage­ment, Lösungs­kom­pe­tenz, Durch­hal­te­ver­mö­gen sind die Kom­pe­ten­zen, die wir brau­chen. Auch mit mir selbst habe ich schon oft die Erfah­rung gemacht, dass mir nicht immer alle zur Ver­fü­gung ste­hen. Was mache ich also? Ich suche mir jeman­den, der mir meine Kom­pe­tenz­lü­cke füllt. Und das ist auch die Ant­wort auf die Frage: „Wie hilft mir ein Auf­räum­coach eigent­lich?“ Für meine Kund*innen bin ich in den Zei­ten unse­rer gemein­sa­men Arbeit das innere Team, bzw. die feh­len­den Teile davon.

Wie hilft mir ein Auf­räum­coach?

Wir Auf­räum­coa­ches ver­voll­stän­di­gen Ihr inne­res Team! Für meine Kund*innen bin ich vor allem in 6 Berei­chen die Ergän­zung ihres inne­ren Teams. Denn kom­plett unbe­setzt ist natür­lich auch das innere Team mei­ner Kund*innen nicht. Alle brin­gen im Grunde alle Kom­pe­ten­zen mit. Nur beim Ord­nungs­pro­jekt schei­nen sich ein paar Mitarbeiter*innen immer gerne krank zu mel­den.

1) Erfah­rung als Ord­nungs­coach

Mit inzwi­schen 12 Jah­ren Erfah­rung im Gepäck kön­nen sich meine Kund*innen sicher sein: ich hab schon viel gese­hen. Sicher nicht alles, aber fast alles. Die meis­ten fra­gen mich mit einer Mischung aus Angst und Hoff­nung: „Haben Sie so etwas Schlim­mes schon­mal gese­hen?“ Meis­tens ist der Grad der Unord­nung nicht sehr dra­ma­tisch. Aber selbst wenn die Unord­nung wirk­lich schon sehr groß ist: ich bin da eher wie eine Ärz­tin unter­wegs. Ich schaue mir die Situa­tion mit pro­fes­sio­nel­lem Abstand an, mache eine Ana­mnese, schlage eine Lösung vor, bin bei der Ein­nahme der Medi­ka­mente vor Ort und moti­viere zum Schlu­cken, selbst wenn die Medi­zin gerade rich­tig wider­lich schmeckt. Ich weiß was ich kann und wo meine Kom­pe­ten­zen enden. In mei­nem Werk­zeug­kof­fer sind sehr, sehr viele Werk­zeuge für die ver­schie­dens­ten Situa­tio­nen.

2) Moti­va­tion, Dran­blei­ben und Fokus­sie­rung

Tja – das Lamento der Moti­va­tion beherr­sche ich selbst her­vor­ra­gend. Die­sen Blog­bei­trag z.B. zu schrei­ben braucht eini­ges an Selbst­mo­ti­va­tion. Ich kenne Men­schen, die sind dau­ernd und für nahezu alles moti­viert. Ich gehöre nicht dazu. Im nächs­ten Leben wird das anders – aber in die­sem Leben ist die Kol­le­gin „Moti­va­tion“ nicht immer zu Stelle, wenn ich sie gerne dabei hätte. Des­halb habe ich mir einige Werk­zeuge ange­eig­net, die mir über die erste Hürde hin­weg­hel­fen. Ich bin nicht sicher, ob ich sie ohne meine Arbeit hätte. Denn ich habe sie eigent­lich gesucht und ent­wi­ckelt, um mei­nen Kund*innen zu hel­fen. Inzwi­schen frage ich mich oft „Was wür­dest Du jetzt Dei­ner Kun­din raten?“ Und das mache ich dann ein­fach. So auch heute für die­sen Blog­ar­ti­kel.

Das Dran­blei­ben ist natür­lich auch eine Frage der Moti­va­tion. Denn große Pro­jekte – wie die Ord­nungs­pro­jekte – sind fast nie an einem Tag erle­digt. Es ist immer ein Mara­thon – nie ein Sprint. Nur wenn man die Moti­va­tion für jede ein­zelne Ein­heit fin­det, bleibt man dran. Und nur wer dran­bleibt, kommt dem Ziel nahe. Meine Kund*innen könne sich sicher sein: wenn ich nach 8 Stun­den gehe, dann haben sie sicht­bar etwas ver­än­dert. So schließt sich der Kreis. Denn nichts moti­viert uns sosehr, wie zu sehen, dass sich der eigene Ein­satz lohnt.

Viele Kolleg*innen ken­nen wie ich den Satz „Wis­sen Sie, dann räume ich einen gan­zen Tag auf und dann sieht es nach ein paar Tagen wie­der so aus“. Hier fehlt der rote Faden und die Fokus­sie­rung. Für mich ist es ziem­lich logisch, dass die Fokus­sie­rung fehlt, wenn es kein kon­kre­tes Ziel gibt. Eines, für das sich der Auf­wand auch wirk­lich lohnt. Damit meine Kund*innen die­ses loh­nens­werte Ziel ken­nen, bege­ben sie sich zu Beginn immer mit mei­ner Hilfe auf die Suche nach ihrem Leucht­turm.

Wenn wir Ord­nungs­coa­ches vor Ort sind, dann gibt es keine Ablen­kung, kein „mal-hier-mal-dort-ein-biss­chen-Auf­räu­men“ – kein Aus­büch­sen. Wir sind an der Seite unse­rer Kund*innen – egal wie kniff­lig die Ent­schei­dun­gen, egal wie schwie­rig die Auf­gabe.
Hier fin­den Sie übri­gens kom­pe­tente Kolleg*innen in Ihrer Umge­bung:
Ord­nungs­be­ra­ter Öster­reich
Ord­nungs­ser­vice Deutsch­land

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3) Glau­ben an den Erfolg – Glaube an meine Kund*innen

Wer schon viele ver­schie­dene Anläufe genom­men hat, wer zahl­rei­che sinn­lose Auf­räum­ma­ra­thons hin­ter sich hat, ver­liert logi­scher­weise den Glau­ben an den Erfolg und schlim­mer noch: den Glau­ben an sich selbst. Ich kenne den Satz von mir als Kind „Es bringt ja doch nichts“. Die pure Hilf­lo­sig­keit steckt hin­ter die­sem (Glau­bens) Satz. Unter­mau­ert wird er gerne von Ent­schul­di­gun­gen, wie: „Ich habe KEINE Zeit“ oder „Ich bin halt so chaotisch/​inkonsequent.…“

Nun, wenn ich vor der Tür stehe, ist es Zeit Abschied zu neh­men von die­sen inne­ren Man­tras. Genauso wie auch ich Abschied genom­men habe, von mei­nen inne­ren Man­tras, weil sie mir im Weg stan­den. Es war keine leichte Sache. Oder sagen wir so: das Vor­ge­plän­kel war wirk­lich zäh. Aber sobald ich den Ent­schluss gefasst hatte, war der Abschied eine Sache von ein paar Sekun­den.

Ich stehe für bei­des parat: das manch­mal not­wen­dige Vor­ge­plän­kel und das beherzte Ver­ab­schie­den.

Ich weiß außer­dem: jede Stunde, die wir gemein­sam arbei­ten bringt Ver­än­de­rung. Jede Stunde ist ein Schritt zum Leucht­turm. Es ist gar nicht anders mög­lich. Selbst mit Rück­schrit­ten – mit der rich­ten Vor­ar­beit (Ziel und Ein­stel­lung), kann der Erfolg nicht aus­blei­ben. Ihr Erfolg ist mein Erfolg. Ich bin da genau wie meine Kund*innen: auch ich bli­cke gerne auf einen erfolg­rei­chen Tag zurück.

4) Aus­re­den und Beden­ken

Eine mei­ner liebs­ten Auf­ga­ben – weil ich da inzwi­schen wirk­lich rou­ti­niert und erfah­ren bin – ist es, meine Kund*innen zu guten und siche­ren Ent­schei­dun­gen beim Aus­sor­tie­ren zu füh­ren. Egal mit wel­chen Beden­ken sie sich rum­schla­gen – ich kenne Wege vom unsi­che­ren Sto­chern im Nebel zum kla­ren Blick.

Es ist ja so – die Aus­re­den beim Aus­mis­ten sind wie alle Aus­re­den: Denk­sack­gas­sen. Taucht die Aus­rede in unse­rem inne­ren Mono­log auf, hören wir sofort auf wei­ter zu den­ken. Hören wir auf wei­ter zu den­ken, hören wir auch auf zu han­deln. Das Ergeb­nis: alles bleibt so wie es ist. Was brau­chen wir dann? Wir brau­chen

  • die rich­ti­gen Fra­gen, die uns zum Wei­ter­den­ken anre­gen
  • schlag­fer­tige Ant­wor­ten, die den Aus­re­den den Wind aus den Segeln neh­men

Egal ob es „das könnte man noch­mal brau­chen“, „das war ein Geschenk“ oder „da hän­gen Erin­ne­run­gen dran“ lau­tet – der Weg aus der Denk­sack­gasse ist mit den rich­ti­gen Fra­gen und Ant­wor­ten über­ra­schend leicht.

Mit mei­nen Kund*innen übe ich die­ses Spiel des Umden­kens bei jedem Gegen­stand. Die Dinge sind quasi ihre Trai­nings­ge­räte, mit denen sie eine ganz wich­tige Sache üben: die für sie rich­ti­gen Ent­schei­dun­gen zu tref­fen.

5) Lob und Für­sorge

Viele Kund*innen ver­ges­sen manch­mal auf zwei ganz wesent­li­che Bau­steine:

  1. Erfolge fei­ern und sich loben
  2. gut für sich sor­gen

Man­chen gehen die Fort­schritte nicht schnell genug. Dann macht sich Unzu­frie­den­heit breit und Unge­duld mit sich selbst. Ich achte immer dar­auf, dass meine Kund*innen sehen und ver­ste­hen, was sie in den letz­ten Stun­den geleis­tet haben.

Sei es, sich doch mal die Bücher vor­zu­knöp­fen. Oder die Gewürze so aus­zu­sor­tie­ren, dass wirk­lich alle gut Platz im Schrank fin­den.

Sei es, ein Werk­zeug von mir aus­zu­pro­bie­ren, dass sie bis­her ver­wei­gert haben. Oder sich zum ers­ten Mal selbst an ein bereits erprob­tes Werk­zeug zu erin­nern.

Sei es den Leucht­turm ganz klar arti­ku­lie­ren zu kön­nen. Oder ihn bei jeder Ent­schei­dung kon­se­quent als Ent­schei­dungs­kri­te­rium zu ver­wen­den.

Auch die Für­sorge kommt oft zu kurz. Des­halb sehe ich es auch als meine Auf­gabe an, genau zu beob­ach­ten, ob eine Pause not­wen­dig ist. Auch wenn es darum geht, Frust abzu­fan­gen, kann ich ein­sprin­gen und die Sicht der Dinge gera­de­rü­cken.

6) Wis­sen wor­auf es wirk­lich ankommt

Der wich­tigste Bau­stein ist bei all­dem, das eigene Ziel zu defi­nie­ren. Das ist nicht so banal, wie man den­ken könnte. Denn „Ord­nung“ an sich, ist kein Ziel. Des­halb schaf­fen meine Kund*innen sich mit dem Leucht­turm Ord­nungs­prin­zip® zu Beginn die Basis für alles Wei­tere:

  • ihre Moti­va­tion
  • den lan­gen Atem
  • die Basis für gute Ent­schei­dun­gen
  • den Glau­ben an den Erfolg

Der Zugang zum Ziel, für das sich der Auf­wand wirk­lich lohnt, ist manch­mal lose, manch­mal fest zuge­knöpft. Geht aber der Knopf auf, geht ganz viel, was vor­her so schwer schien, leich­ter. Und irgend­wann sogar leicht. So leicht wie mir.

Bitte keine Scham

„Wie hilft mir ein Auf­räum­coach?“ kann meine Kun­din jetzt beant­wor­ten. Am Ende unse­res gemein­sa­men Tages war sie erschöpft wie nach einer Wan­de­rung: ko aber glück­lich. Sie hatte viel über sich gelernt:

  • sie kann bes­ser los­las­sen, als gedacht
  • ihr inne­res Team ist bes­ser besetzt, als ver­mu­tet
  • sie hat sich von fal­schen Ord­nungs­bil­dern (Insta­gram und Co) eman­zi­piert und weiß, wel­che Ord­nung sie braucht

Und: sie muss sich nicht dafür schä­men, sich Hilfe geholt zu haben. Aber das ist einen eige­nen Blog­ar­ti­kel wert.

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Die 9 bes­ten Ord­nungs­rou­ti­nen

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